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Das Dänisch-russische Theater „Dialog“ wurde in Kopenhagen, im Dezember 2000 mit finanzieller Unterstützung der russischen Unternehmer in Dänemark gegründet. Die Aufführung  des Debüt-Stücks des Dramatikers Galin „Entschuldigung“ wurde vom einheimischen Publikum positiv aufgenommen, was uns davon überzeugte, dass das russische Theater im Ausland gefragt und erwünscht ist. Das Theater ist stets bemüht, eine kreative Brücke zwischen den Kulturen der beiden Länder zu bauen, das skandinavische Publikum und Theaterliebhaber  mit der russischen Theatertradition vertraut zu machen sowie die Idee des dänischen Theaters in Russland auszubauen.

Tatiana Derbeneva – Absolventin der Schauspielschule Shchepkin am Staatlichen Akademischen Maly-Theater in Moskau. Bis 1992 arbeitete sie als Schauspielerin im Lenin Komsomol Theater (Lenkom) in Moskau. Während dieser Jahre spielte sie viele Hauptrollen in den Aufführungen des Hauptdirektors und künstlerischen Leiters des Theaters, Mark Zakharov. Seit 1992 lebt Tatiana Derbeneva in Kopenhagen, Dänemark. Sie arbeitet als Kulturberaterin am Russischen Zentrum für Wissenschaft und Kultur, ist künstlerische Leiterin des dänisch-russischen Theaters „Dialog“, das im Dezember 2000 in Dänemark gegründet wurde.

Als Produzentin arbeitet sie im Programm „Kulturbrücke – Dänemark-Russland“, dessen Ziel es ist, Dänen die besten Interpreten der russischen klassischen Musikschule vorzustellen und auch umgekehrt den besten dänischen Musiker dem russischen Publikum vorzustellen. Das Programm organisiert außerdem Ausstellungen von russischen und dänischen Künstlern, gemeinsame Theaterprojekte und Tourneen zwischen Dänemark und Russland.

Über die Aufführung

Die Aufführung basiert auf dem Stück von Alexei Arbuzovs „altmodische Komödie“ das von der Liebe, dem Leben und dem Glauben an das Glück handelt. Auf den ersten Blick scheint es als ob sich die beiden älteren Menschen – Mann und Frau – zufällig getroffen hätten. Er ist der Chefarzt des Sanatoriums am Ufer Bucht von Riga, sie ist eine ehemalige Schauspielerin, die aus Moskau gekommen ist, um sich zu erholen. Sie haben viel gemeinsam:  er hat seine über alles geliebte Frau im Krieg verloren, sie hat ihren einzigen  Sohn im Krieg verloren … Und obwohl er eine Tochter hat, beide berufstätig sind, kennen sie ein schmerzliches Gefühl der Einsamkeit … Sie fühlen sich in der Gegenwart des anderen wohl, können aber keinen ernsthaften Schritt auf einander machen. Kurz gesagt … eine altmodische Komödie … und nicht, weil unsere Helden betagt sind, sondern weil solche zwischenmenschlichen Beziehungen extrem selten sind. Genau deswegen sind solche Beziehungen so wertvoll…

Dauer: 1 Stunde 20 Minuten

Lidia Vasilyevna – Tatiana Derbeneva-Jacobsen (Kopenhagen, Dänemark)
Rodion Nikolaevich – Alexey Yakimansky (Samara, Russland)
Regisseur Alla Zorina (Moskau, Russland)

So. 10. Juni, 14:00 Uhr, „Eine altmodische Komödie“
Russisches Haus der Wissenschaft und Kultur 

Freier Eintritt. Informationen unter +49 160 351 3605